Aktuelle Informationen zum neuen Coronavirus

Die Zahl der wöchentlich gemeldeten Neu-Infektionen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) ist durch die getroffenen Maßnahmen weiterhin gering. Dennoch schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin als hoch ein. Für Risikogruppen besteht nach Beurteilung des RKI eine sehr hohe Gesundheitsgefahr. Mit zunehmendem Lebensalter steigt demnach das Risiko für einen schweren Verlauf an. Personen mit Vorerkrankungen sind ebenfalls besonders gefährdet.

Momentan verfolgen die Gesundheitsbehörden weiterhin das Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Kontakte zu anderen Personen sollen deshalb auf das Notwendigste reduziert werden.

Bei Erkältungsbeschwerden für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden anmelden

Dies wirkt sich auch auf unsere Praxis aus. Patienten mit Erkältungsbeschwerden oder Fieber möchten wir zudem getrennt von anderen Patienten behandelt.

Wenn Sie also Husten, Fieber, Schnupfen oder andere Erkältungsbeschwerden haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden.

Bitte buchen Sie keine anderen Termine und kommen Sie bitte nicht direkt in unsere Praxis.

Die Termine für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden können Sie ab sofort auch über unseren Onlineservice buchen.

Sollten hier keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Corona-Test für Reiserückkehrer

Seit dem 1. August haben alle Rückkehrer von Reisen aus dem Ausland die Möglichkeit, sich kostenlos auf das neue Coronavirus testen zu lassen. Zurzeit stehen dafür die Testzentren an den Flughäfen Dresden und Leipzig zur Verfügung.

In unserer Praxis können wir diese Tests aktuell leider nicht durchführen, da die dafür notwendigen Vorgaben noch nicht vorliegen. Erschwerend kommt hinzu, dass der ohnehin schon unverhältnismäßig hohe bürokratische Aufwand für Arztpraxen im Zusammenhang mit der Pandemie nochmals steigen wird. Auch die Frage der Finanzierung ist noch nicht abschließend geklärt. So ist die aktuell vorgesehene Vergütung für die Abstriche in der Arztpraxis nicht kostendeckend.

Unter den genannten Umständen erscheint es nur schwer möglich, zusätzliche Kapazitäten für diesen Service in unserer Praxis zu schaffen. Sobald uns alle erforderlichen Informationen vorliegen, werden wir dennoch versuchen, eine Lösung für unsere Patienten zu finden.

Corona-Warn-App

Seit Juni steht für die meisten Smartphones die Corona-Warn-APP zur Verfügung. Sollten Sie durch die App eine entsprechende Warnmeldung erhalten haben, stehen Ihnen ab sofort entsprechende Termine zur Onlinebuchung zur Verfügung.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, haben aber selbst keine Beschwerden? Dann melden Sie sich bitte beim Gesundheitsamt.

Infektsprechstunde eingerichtet

Um allen Patienten eine größtmögliche Sicherheit während des Praxisbesuchs zu gewährleisten, behandeln wir Patienten mit Atemwegsinfekten nicht gemeinsam mit anderen Patienten. Leider ist es nicht möglich, alle Patienten mit Atemwegsinfekten im Hausbesuch zu betreuen. Aus diesem Grund haben wir eine spezielle Akutsprechstunde für Infektbeschwerden eingerichtet.

Akutsprechstunde mit Termin

Da wir auf absehbare Zeit mit der Pandemie umgehen müssen, haben wir unsere Akutsprechstunde nachhaltig verändert. Das Wohlergehen der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. So wollen wir erreichen, dass sich jeweils nur so viele Patienten im Wartebereich aufhalten, dass auch zukünftig ein Abstand von 1,50 Meter gewahrt werden kann. Außerdem möchten wir die Wartezeit so kurz wie möglich halten.

Aus diesen Gründen erweitern wir unser bewährtes Terminsystem auf die Akutsprechstunde. Täglich werden wir ungefähr 30 Termine für akute Vorstellungen anbieten, die maximal 24 Stunden im Voraus online oder telefonisch gebucht werden können. Die Akutsprechstunde ebenfalls mit einem Bestellsystem auszustatten, ist mit einem großen Aufwand für uns verbunden. Im Gegenzug sind wir aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte vereinbaren Sie ab sofort für alle Vorstellungen in der Praxis einen Termin. Bitte beachten Sie auch die unterschiedlichen Termine für die Akutsprechstunde mit und ohne Infektbeschwerden.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Ausführliche Informationen zur Erweiterung des Bestellsystems auf die Akutsprechstunde veröffentlichen wir in in einem gesonderten Beitrag in den PraxisNews.

Telefonische Beratung wieder eingeschränkt

Von April bis Juni wurden durch die Krankenkassen zusätzliche finanzielle Mittel für die telefonische Betreuung von Patienten bereitgestellt. Darüberhinaus haben wir auch ohne Gegenleistung der Krankenkassen unser Angebot an telefonischer Beratung auf ein Maximum erhöht. Rechnet man alle Telefongespräche zusammen, telefonierten wir im Juni jeden Tag durchschnittlich 6 Stunden mit unseren Patienten.

Seit 1. Juli wurden diese zusätzlichen finanziellen Mittel wieder gestrichen. Es ist uns deshalb leider nicht mehr möglich, Ihnen diesen Service im gleichen Umfang weiter anzubieten. Wir werden uns trotzdem bemühen, möglichst viele Telefonate entgegen zu nehmen oder Sie entsprechend der Dringlichkeit zeitnah zurückzurufen.

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Servicezeiten für die Abholung von Unterlagen.

Corona-Abstriche für Lehrkräfte

Seit Juni ermöglicht der Freistaat Sachsen allen Lehrkräften eine wöchentliche Testung auf das neue Coronavirus. Dazu erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber ein entsprechendes Berechtigungsschreiben. Bitte bringen Sie dieses Schreiben zum ersten Termin in unserer Praxis mit. Die Termine können ab sofort über unsere Onlinebuchung vereinbart werden.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für die betreffende Woche leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Falls Sie Infektbeschwerden haben, buchen Sie bitte einen Termin in unserer Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden.

Test bei allen Patienten mit Atemwegsinfektionen

Inzwischen stehen ausreichend Kapazitäten in allen Laboren zur Verfügung. Es ist deshalb möglich, mehr Abstriche auf das SARS-2-Coronavirus durchzuführen. Trotzdem ist es weiterhin wichtig, eine sinnvolle Strategie zu verfolgen. So empfehlen wir derzeit allen Patienten mit Atemwegsinfektionen eine Untersuchung auf  SARS-CoV-2.

Bitte tragen Sie einen Mundschutz

Wir möchten alles dafür tun, um alle Besucher unserer Praxis, insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen oder anderen Risikofaktoren zu schützen. Dabei können Sie uns unterstützen. Wir bitten Sie deshalb, aus Rücksicht auf andere Patienten bei jedem Besuch unserer Praxis, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch wenn Sie selbst keine typischen Beschwerden haben, können Sie möglicherweise trotzdem SARS-CoV-2 übertragen. Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen.

Abstand im Wartebereich

Zum allgemeinen Schutz ist es ratsam, einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wir haben deshalb die Sitzgelegenheiten in unserem Wartebereich angepasst. Leider ist die Zahl an Sitzplätzen dadurch begrenzt. Wir bitten darum, dass sich nicht mehr als zehn Personen im Wartebereich aufhalten.

Was ist das neue Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Coronaviren sind eine große Familie von RNA-Viren, die sowohl beim Mensch als auch bei Tieren Erkrankungen auslösen können. So sind sie zum Beispiel für einen großen Teil unserer Erkältungen verantwortlich. Einige Vertreter können allerdings auch schwere Atemwegserkrankungen auslösen. In der Vergangenheit war dies der Fall, wenn Coronaviren von Tieren auf den Menschen übertragen wurden. Solche Sprünge von einer Art zur anderen kommen trotz der ständigen genetischen Veränderungen der Coronaviren nur selten davor. Da in diesen Fällen das menschliche Immunsystem aber nicht an das neuartige Virus gewöhnt ist, kann es teilweise zu schweren Verlaufsformen kommen.

Im Dezember 2019 fielen in China erstmals Atemwegserkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus auf. Inzwischen verzeichnen auch viele andere Länder Infektionen mit SARS-CoV-2. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist offenbar bereits vor Beginn der Beschwerden möglich. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis vierzehn Tagen kann es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Husten oder Schnupfen kommen. Häufig sind die Beschwerden so gering, dass die Infektion gar nicht bemerkt wird. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich allerdings eine schwere Lungenentzündung. Auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor.

Die meisten der in Deutschland erkrankten Personen hatten bislang nur milde Beschwerden. Am häufigsten kam es zu Husten, Fieber und Schnupfen. In einigen Fällen entwickelte sich eine Lungenentzündung. Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Personen mit Vorerkrankungen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Leider sind auch Todesfälle zu beklagen.

Wie kann ich mich schützen?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus. Häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife oder eine Händereinigung mit einem alkoholischen Gel sind sinnvolle Maßnahmen. “Korrektes” Husten oder Niesen kann das Risiko einer Übertragung von Viren auf Mitmenschen reduzieren. Halten Sie dazu ein Taschentuch vor Mund und Nase und entsorgen Sie es danach  im Abfalleimer. Haben Sie kein Taschentuch zur Hand husten oder niesen Sie am besten in den oberen Teil des Ärmels. So verhindern sie eine Benetzung Ihrer Handfläche.  Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen.

Zum gegenseitigen Schutz empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Reisen

Ab dem 15. Juni sind Reisen in die EU-Staaten sowie in Schengen-assoziierte Staaten wieder möglich. Die weltweite Reisewarnung in alle anderen Länder wurde durch das Auswärtige Amt bis 31. August verlängert..