Aktuelle Informationen zum neuen Coronavirus

Die Zahl der wöchentlich gemeldeten Neu-Infektionen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) steigt derzeit wieder an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung deshalb als sehr hoch ein. Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko für einen schweren Verlauf an. Personen mit Vorerkrankungen sind ebenfalls besonders gefährdet.

Unverändert verfolgen die Gesundheitsbehörden das Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Kontakte zu anderen Personen sollen deshalb auf das Notwendigste reduziert werden.

Bei Erkältungsbeschwerden für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden anmelden

Dies wirkt sich auch auf unsere Praxis aus. Patienten mit Erkältungsbeschwerden oder Fieber möchten wir getrennt von anderen Patienten behandelt.

Wenn Sie also Husten, Fieber, Schnupfen oder andere Erkältungsbeschwerden haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden.

Bitte buchen Sie keine anderen Termine und kommen Sie bitte nicht direkt in unsere Praxis.

Die Termine für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden können Sie ab sofort auch über unseren Onlineservice buchen.

Sollten hier keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Impfungen vorerst weiter nach Priorisierung

Ab dem 24. Mai fällt die Pflicht zur Priorisierung von Covid-19-Impfungen in Sachsen weg. Dennoch ist es weiterhin sinnvoll, vorrangig Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf zu impfen. Erst danach können wir Personen auf unserer Warteliste ohne Priorität ein Impfangebot unterbreiten. Aufgrund der starken Lieferschwankungen lässt sich leider nur schwer abschätzen, wann wir mit diesen Impfungen beginnen können. Voraussichtlich ist es Mitte Juni soweit. Einen Platz auf der Warteliste erhalten Sie über unser Kontaktformular. Bitte beachten Sie, dass wir nur Patienten unserer Praxis auf die Liste setzen können. Für die Terminvereinbarung rufen wir Sie der Reihe nach an.

Onlinebuchung von Impfterminen wieder deaktiviert

Aufgrund vieler Fehlbuchungen mussten wir die Vereinbarung von Impfterminen über unseren Onlineservice wieder deaktivieren. Wir verstehen, dass der Bedarf sehr hoch ist. Dennoch können wir nicht jedem sofort ein Impfangebot unterbreiten. Derzeit impfen wir noch Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf.

Zudem machen starke Schwankungen in der wöchentlichen Liefermenge der Impfstoffe eine langfristige Terminplanung unmöglich. Wir haben deshalb eine Warteliste angelegt. Sobald wir in unserer Praxis die Priorisierung aufheben können, erhalten die Personen auf der Warteliste der Reihe nach ein Impfangebot von uns.

Auf die Warteliste gelangen Sie über unser Kontaktformular. Bitte beachten Sie, dass wir nur Patienten unserer Praxis auf die Liste setzen können.

Impfung mit AstraZeneca weiterhin nur ab 60 Jahren empfohlen

Für den Impfstoff von AstraZeneca wurde zwar die Priorisierung in Sachsen aufgehoben. Die Impfung ist aber weiterhin nur für Personen ab 60 Jahren empfohlen. Der Grund für diese Einschränkung sind schwerwiegende Komplikationen, die vor allem bei Jüngeren nach einer Impfung mit AstraZeneca beobachtet wurden. 

Darüberhinaus führen wir in unserer Praxis auf absehbare Zeit ausschließlich Impfungen mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer durch. Dabei setzen wir unsere gesamten verfügbaren Kapazitäten ein, um möglichst schnell unsere Patienten mit erhöhter Priorität zu impfen. 

So verständlich der Wunsch nach einer baldigen Impfung für jeden Bürger auch ist. Erfüllbar ist dieses Ziel derzeit noch nicht. Personen, die zu keiner Priorisierungsgruppe gehören, können wir deshalb zurzeit leider noch kein Impfangebot unterbreiten.

Impfung mit AstraZeneca ab 60 Jahren weiter empfehlenswert

Bei jüngeren Personen kam es in den vergangenen Wochen zu einer ungewöhnlichen Häufung von seltenen Erkrankungen mit Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Nach bisheriger Überprüfung kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Komplikation handelt, welche durch die Impfung verursacht wurde. Ein Zusammenhang mit der Impfung erscheint derzeit sogar wahrscheinlich.

Im Gegensatz dazu tritt diese Komplikation bei Menschen über 60 Jahren nicht vermehrt auf. Gerade bei älteren Menschen liegt der Nutzen der Impfung also um ein Vielfaches über dem Risiko für mögliche Komplikationen. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission den Einsatz des AstraZeneca-Impfstoffs für Personen ab 60 Jahren.

Nach aktuellem Stand handelt es sich bei den beobachteten Veränderungen der Blutgerinnung bei jüngeren Menschen um eine sehr seltene, aber ernstzunehmende Erkrankung. Personen, die sich mehr als vier Tage nach einer Impfung mit dem COVID-19-Impftstoff von AstraZeneca zunehmend unwohl fühlen, sollten sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben. Betroffene Patienten klagen dabei häufig über starke und anhaltende Kopfschmerzen oder punktförmige Hautblutungen.

Corona-Abstriche für Lehrkräfte nur noch bis 21. März möglich

Seit Juni 2020 ermöglichte der Freistaat Sachsen allen Lehrkräften eine wöchentliche Testung auf das neue Coronavirus. Der entsprechende Vertrag wurde nun beendet. Alle Berechtigungsschreiben verlieren ab dem 21. März ihre Gültigkeit. Bei bereits gebuchten Terminen bieten wir Lehrkräften nach dem 21. März einen kostenlosen wöchentlichen Bürgertest an. Diese Termine stehen allen Bürgern zur Verfügung und können über unsere Onlinebuchung vereinbart werden.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für die betreffende Woche leider ausgebucht.

Falls Sie Infektbeschwerden haben, buchen Sie bitte einen Termin in unserer Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden.

Kostenloser Corona-Antigen-Test

Seit dem 08. März kann sich jeder einmal in der Woche auf das neue Coronavirus untersuchen lassen. Auch wir bieten diese Tests an. Dafür nutzen wir Antigen-Schnelltests, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen und durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) überprüft wurden.

Regelmäßige Untersuchungen können dazu beitragen, das Pandemiegeschehen besser unter Kontrolle zu bekommen.

Wir weisen aber darauf hin, dass ein Antigen-Test eine eventuell vorhandene Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht zuverlässig ausschließen kann. Deshalb sollten bestehende Hygienemaßnahmen auch bei einem negativen Testergebnis weiter eingehalten werden.

Die Termine für den wöchentlichen Coronatest können Sie ab sofort über unseren Onlineservice buchen. Dieses Angebot werden wir schrittweise ausbauen.

Wir schützen unsere Patienten

Auch in Zeiten stark steigender Infektionszahlen möchten wir Ihnen einen sicheren Aufenthalt in unserer Praxis bieten. Deshalb haben wir für alle Patienten mit Infektbeschwerden spezielle Sprechstunden außerhalb der normalen Terminzeiten eingerichtet. Unser Bestellsystem verhindert übervolle Wartezimmer und hält die Wartezeit in unserer Praxis so kurz wie möglich. Eine Lüftungsanlage sorgt für einen ständigen Luftaustausch in allen Räumen. Zudem tragen unsere Mitarbeiter während des gesamten Arbeitstages einen Mund-Nasen-Schutz.

Aufgrund steigender Infektionszahlen besteht derzeit eine allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Räumen. Wir achten darauf, dass diese Regelung auch bei uns eingehalten wird.

Bitte tragen Sie einen Mundschutz

Wir möchten alles dafür tun, um alle Besucher unserer Praxis, insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen oder anderen Risikofaktoren zu schützen. Dabei können Sie uns unterstützen. Wir bitten Sie deshalb, aus Rücksicht auf andere Patienten bei jedem Besuch unserer Praxis, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch wenn Sie selbst keine typischen Beschwerden haben, können Sie möglicherweise trotzdem SARS-CoV-2 übertragen. Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen.

Für Ihren Weg zu uns beachten Sie bitte auch, dass entsprechend der aktuellen Corona-Schutzverordnung ab 27.10.2020 im Stadtteil Äußere Neustadt auch unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

Corona-Warn-App

Seit Juni 2020 steht für die meisten Smartphones die Corona-Warn-APP zur Verfügung. Sollten Sie durch die App eine entsprechende Warnmeldung erhalten haben, stehen Ihnen ab sofort entsprechende Termine zur Onlinebuchung zur Verfügung.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, haben aber selbst keine Beschwerden? Dann melden Sie sich bitte beim Gesundheitsamt.

Infektsprechstunde eingerichtet

Um allen Patienten eine größtmögliche Sicherheit während des Praxisbesuchs zu gewährleisten, behandeln wir Patienten mit Atemwegsinfekten nicht gemeinsam mit anderen Patienten. Leider ist es nicht möglich, alle Patienten mit Atemwegsinfekten im Hausbesuch zu betreuen. Aus diesem Grund haben wir eine spezielle Akutsprechstunde für Infektbeschwerden eingerichtet.

Akutsprechstunde mit Termin

Da wir auf absehbare Zeit mit der Pandemie umgehen müssen, haben wir unsere Akutsprechstunde nachhaltig verändert. Das Wohlergehen der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. So wollen wir erreichen, dass sich jeweils nur so viele Patienten im Wartebereich aufhalten, dass auch zukünftig ein Abstand von 1,50 Meter gewahrt werden kann. Außerdem möchten wir die Wartezeit so kurz wie möglich halten.

Aus diesen Gründen erweitern wir unser bewährtes Terminsystem auf die Akutsprechstunde. Täglich werden wir ungefähr 30 Termine für akute Vorstellungen anbieten, die maximal 24 Stunden im Voraus online oder telefonisch gebucht werden können. Die Akutsprechstunde ebenfalls mit einem Bestellsystem auszustatten, ist mit einem großen Aufwand für uns verbunden. Im Gegenzug sind wir aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte vereinbaren Sie ab sofort für alle Vorstellungen in der Praxis einen Termin. Bitte beachten Sie auch die unterschiedlichen Termine für die Akutsprechstunde mit und ohne Infektbeschwerden.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Ausführliche Informationen zur Erweiterung des Bestellsystems auf die Akutsprechstunde veröffentlichen wir in in einem gesonderten Beitrag in den PraxisNews.

Telefonische Beratung wieder eingeschränkt

Von April bis Juni 2020 wurden durch die Krankenkassen zusätzliche finanzielle Mittel für die telefonische Betreuung von Patienten bereitgestellt. Darüberhinaus haben wir auch ohne Gegenleistung der Krankenkassen unser Angebot an telefonischer Beratung auf ein Maximum erhöht. Rechnet man alle Telefongespräche zusammen, telefonierten wir im Juni jeden Tag durchschnittlich 6 Stunden mit unseren Patienten.

Seit 1. Juli wurden diese zusätzlichen finanziellen Mittel wieder gestrichen. Es ist uns deshalb leider nicht mehr möglich, Ihnen diesen Service im gleichen Umfang weiter anzubieten. Wir werden uns trotzdem bemühen, möglichst viele Telefonate entgegen zu nehmen oder Sie entsprechend der Dringlichkeit zeitnah zurückzurufen.

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Servicezeiten für die Abholung von Unterlagen.

Test bei allen Patienten mit Atemwegsinfektionen

Inzwischen stehen ausreichend Kapazitäten in allen Laboren zur Verfügung. Es ist deshalb möglich, mehr Abstriche auf das SARS-2-Coronavirus durchzuführen. Trotzdem ist es weiterhin wichtig, eine sinnvolle Strategie zu verfolgen. So empfehlen wir derzeit allen Patienten mit Atemwegsinfektionen eine Untersuchung auf  SARS-CoV-2.

Abstand im Wartebereich

Zum allgemeinen Schutz ist es ratsam, einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wir haben deshalb die Sitzgelegenheiten in unserem Wartebereich angepasst. Leider ist die Zahl an Sitzplätzen dadurch begrenzt. Wir bitten darum, dass sich nicht mehr als zehn Personen im Wartebereich aufhalten.

Was ist das neue Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Coronaviren sind eine große Familie von RNA-Viren, die sowohl beim Mensch als auch bei Tieren Erkrankungen auslösen können. So sind sie zum Beispiel für einen großen Teil unserer Erkältungen verantwortlich. Einige Vertreter können allerdings auch schwere Atemwegserkrankungen auslösen. In der Vergangenheit war dies der Fall, wenn Coronaviren von Tieren auf den Menschen übertragen wurden. Solche Sprünge von einer Art zur anderen kommen trotz der ständigen genetischen Veränderungen der Coronaviren nur selten davor. Da in diesen Fällen das menschliche Immunsystem aber nicht an das neuartige Virus gewöhnt ist, kann es teilweise zu schweren Verlaufsformen kommen.

Im Dezember 2019 fielen in China erstmals Atemwegserkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus auf. Inzwischen verzeichnen auch viele andere Länder Infektionen mit SARS-CoV-2. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist offenbar bereits vor Beginn der Beschwerden möglich. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis vierzehn Tagen kann es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Husten oder Schnupfen kommen. Häufig sind die Beschwerden so gering, dass die Infektion gar nicht bemerkt wird. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich allerdings eine schwere Lungenentzündung. Auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor.

Die meisten der in Deutschland erkrankten Personen hatten bislang nur milde Beschwerden. Am häufigsten kam es zu Husten, Fieber und Schnupfen. In einigen Fällen entwickelte sich eine Lungenentzündung. Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Personen mit Vorerkrankungen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Leider sind auch viele Todesfälle zu beklagen.

Wie kann ich mich schützen?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus. Häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife oder eine Händereinigung mit einem alkoholischen Gel sind sinnvolle Maßnahmen. “Korrektes” Husten oder Niesen kann das Risiko einer Übertragung von Viren auf Mitmenschen reduzieren. Halten Sie dazu ein Taschentuch vor Mund und Nase und entsorgen Sie es danach  im Abfalleimer. Haben Sie kein Taschentuch zur Hand husten oder niesen Sie am besten in den oberen Teil des Ärmels. So verhindern sie eine Benetzung Ihrer Handfläche.  Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen.

Zum gegenseitigen Schutz empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.