Aktuelle Informationen zum neuen Coronavirus

Die Zahl der wöchentlich gemeldeten Neu-Infektionen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) steigt derzeit stark an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung deshalb als sehr hoch ein. Für vollständig Geimpfte oder Genese wird das Risiko als moderat beurteilt.

Generell steigt das Risiko für einen schweren Verlauf mit zunehmendem Lebensalter an. Personen mit Vorerkrankungen sind ebenfalls besonders gefährdet.

Unverändert verfolgen die Gesundheitsbehörden das Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Kontakte zu anderen Personen sollen deshalb auf das Notwendigste reduziert werden.

Bei Erkältungsbeschwerden für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden anmelden

Dies wirkt sich auch auf unsere Praxis aus. Patienten mit Erkältungsbeschwerden oder Fieber möchten wir getrennt von anderen Patienten behandelt.

Wenn Sie also Husten, Fieber, Schnupfen oder andere Erkältungsbeschwerden haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden.

Bitte buchen Sie keine anderen Termine und kommen Sie bitte nicht direkt in unsere Praxis.

Die Termine für die Akutsprechstunde mit Infektbeschwerden können Sie auch über unseren Onlineservice buchen.

Sollten hier keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Begleitpersonen benötigen tagesaktuellen Test

Am 23.11.21 wurde das neue Infektionsschutzgesetz veröffentlicht. Demnach dürfen Begleitpersonen von Patienten die Praxis nur noch betreten, wenn sie einen negativen tagesaktuellen Corona-Ag-Test nachweisen können. Alternativ ist auch ein PCR gültig, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Untersuchungen müssen offiziell durchgeführt und bestätigt sein. Diese Regelung betrifft auch vollständig Geimpfte.

Bitte beachten Sie, dass wir verpflichtet sind, die Nachweise zu kontrollieren. Alle Begleitpersonen müssen sich deshalb bitte als Gast beim Service anmelden.

Vereinbarte Impftermine müssen möglicherweise abgesagt werden

In den letzten Wochen haben wir unser Impfangebot nochmals deutlich erweitert und langfristig Termine vereinbart.

Das Bundesministeriums für Gesundheit hat am 21. November angekündigt, die Liefermengen des Impfstoffs von Biontech / Pfizer auf 30 Dosen pro Woche zu begrenzen. Sollte diese Ankündigung umgesetzt werden, steht uns leider nicht genügend Impfstoff für die bereits geplanten Impfungen zur Verfügung.

Aus diesem Grund sind wir eventuell gezwungen, viele Termine abzusagen. Wir bedauern dies außerordentlich und bemühen uns um eine Lösung.

Derzeit prüfen wir auch einen Einsatz des Impfstoffes von Moderna. Die damit verbundenen logistischen Herausforderungen sowie der deutlich erhöhte Verwaltungsaufwand schränken unsere Kapazitäten allerdings deutlich ein. Durch diese Maßnahme ließen sich deshalb nur wenige ausgefallene Termine zeitnah nachholen.

Um den Impffortschritt nicht zu gefährden, sollte die Entscheidung der Lieferbeschränkung zurückgenommen und die Versorgung mit ausreichend Impfstoff von Biontech / Pfizer durch das Gesundheitsministerium auch zukünftig sichergestellt werden.

Impftermine online buchbar

Freie Impftermine bieten wir zur Buchung über unseren Onlineservice an. Die Termine sind hier unter der Kategorie „Impfung“ acht Wochen im Voraus buchbar. Unser Ziel ist es, möglichst viele Termine zur Impfung anbieten zu können. Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Zeitraum bereits ausgebucht.

Wir führen in unserer Praxis derzeit ausschließlich Impfungen mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer durch. Die Konzentration auf einen Impfstoff ermöglicht uns, besonders viele Impfungen in der verfügbaren Zeit anbieten zu können.

Bitte bringen Sie zum Termin Ihren Impfausweis und den unterschriebenen Aufklärungsbogen mit. Den Bogen erhalten Sie von uns per Email.

Sollten Sie Fragen haben und ein ärztliches Aufklärungsgespräch wünschen, buchen Sie bitte keinen Impftermin. Vereinbaren Sie in diesem Fall bitte einen normalen Sprechstundentermin bei uns.

Wir schützen unsere Patienten

Auch in Zeiten stark steigender Infektionszahlen möchten wir Ihnen einen sicheren Aufenthalt in unserer Praxis bieten. Deshalb haben wir für alle Patienten mit Infektbeschwerden spezielle Sprechstunden außerhalb der normalen Terminzeiten eingerichtet. Unser Bestellsystem verhindert übervolle Wartezimmer und hält die Wartezeit in unserer Praxis so kurz wie möglich. Eine Lüftungsanlage sorgt für einen ständigen Luftaustausch in allen Räumen. Zudem tragen unsere Mitarbeiter während des gesamten Arbeitstages einen Mund-Nasen-Schutz.

Aufgrund weiter bestehenden Pandemie besteht eine allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Räumen. Wir achten darauf, dass diese Regelung auch bei uns eingehalten wird.

Bitte tragen Sie einen Mundschutz

Wir möchten alles dafür tun, um alle Besucher unserer Praxis, insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen oder anderen Risikofaktoren zu schützen. Dabei können Sie uns unterstützen. Wir bitten Sie deshalb, aus Rücksicht auf andere Patienten bei jedem Besuch unserer Praxis, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch wenn Sie selbst keine typischen Beschwerden haben, können Sie möglicherweise trotzdem SARS-CoV-2 übertragen. Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen.

Corona-Warn-App

Seit Juni 2020 steht für die meisten Smartphones die Corona-Warn-APP zur Verfügung. Sollten Sie durch die App eine entsprechende Warnmeldung erhalten haben, stehen Ihnen entsprechende Termine zur Onlinebuchung zur Verfügung.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Infektsprechstunde eingerichtet

Um allen Patienten eine größtmögliche Sicherheit während des Praxisbesuchs zu gewährleisten, behandeln wir Patienten mit Atemwegsinfekten nicht gemeinsam mit anderen Patienten. Leider ist es nicht möglich, alle Patienten mit Atemwegsinfekten im Hausbesuch zu betreuen. Aus diesem Grund haben wir eine spezielle Akutsprechstunde für Infektbeschwerden eingerichtet.

Akutsprechstunde mit Termin

Da wir auf absehbare Zeit mit der Pandemie umgehen müssen, haben wir unsere Akutsprechstunde nachhaltig verändert. Das Wohlergehen der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. So wollen wir erreichen, dass sich jeweils nur so viele Patienten im Wartebereich aufhalten, dass auch zukünftig ein Abstand von 1,50 Meter gewahrt werden kann. Außerdem möchten wir die Wartezeit so kurz wie möglich halten.

Aus diesen Gründen erweitern wir unser bewährtes Terminsystem auf die Akutsprechstunde. Täglich werden wir ungefähr 30 Termine für akute Vorstellungen anbieten, die maximal 24 Stunden im Voraus online oder telefonisch gebucht werden können. Die Akutsprechstunde ebenfalls mit einem Bestellsystem auszustatten, ist mit einem großen Aufwand für uns verbunden. Im Gegenzug sind wir aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte vereinbaren Sie ab sofort für alle Vorstellungen in der Praxis einen Termin. Bitte beachten Sie auch die unterschiedlichen Termine für die Akutsprechstunde mit und ohne Infektbeschwerden.

Sollten keine Termine mehr zur Verfügung stehen, sind unsere Kapazitäten in diesem Bereich für den betreffenden Tag leider ausgebucht. In dringenden Fällen melden Sie sich dann bitte telefonisch bei uns.

Ausführliche Informationen zur Erweiterung des Bestellsystems auf die Akutsprechstunde veröffentlichen wir in in einem gesonderten Beitrag in den PraxisNews.

Abstand im Wartebereich

Zum allgemeinen Schutz ist es ratsam, einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wir haben deshalb die Sitzgelegenheiten in unserem Wartebereich angepasst. Leider ist die Zahl an Sitzplätzen dadurch begrenzt. Wir bitten darum, dass sich nicht mehr als zehn Personen im Wartebereich aufhalten.

Was ist das neue Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Coronaviren sind eine große Familie von RNA-Viren, die sowohl beim Mensch als auch bei Tieren Erkrankungen auslösen können. So sind sie zum Beispiel für einen großen Teil unserer Erkältungen verantwortlich. Einige Vertreter können allerdings auch schwere Atemwegserkrankungen auslösen. In der Vergangenheit war dies der Fall, wenn Coronaviren von Tieren auf den Menschen übertragen wurden. Solche Sprünge von einer Art zur anderen kommen trotz der ständigen genetischen Veränderungen der Coronaviren nur selten davor. Da in diesen Fällen das menschliche Immunsystem aber nicht an das neuartige Virus gewöhnt ist, kann es teilweise zu schweren Verlaufsformen kommen.

Im Dezember 2019 fielen in China erstmals Atemwegserkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus auf. Inzwischen verzeichnen auch viele andere Länder Infektionen mit SARS-CoV-2. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist offenbar bereits vor Beginn der Beschwerden möglich. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis vierzehn Tagen kann es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Husten oder Schnupfen kommen. Häufig sind die Beschwerden so gering, dass die Infektion gar nicht bemerkt wird. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich allerdings eine schwere Lungenentzündung. Auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor.

Die meisten der in Deutschland erkrankten Personen hatten bislang nur milde Beschwerden. Am häufigsten kam es zu Husten, Fieber und Schnupfen. In einigen Fällen entwickelte sich eine Lungenentzündung. Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Personen mit Vorerkrankungen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Leider sind auch viele Todesfälle zu beklagen.

Wie kann ich mich schützen?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus. Häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife oder eine Händereinigung mit einem alkoholischen Gel sind sinnvolle Maßnahmen. “Korrektes” Husten oder Niesen kann das Risiko einer Übertragung von Viren auf Mitmenschen reduzieren. Halten Sie dazu ein Taschentuch vor Mund und Nase und entsorgen Sie es danach  im Abfalleimer. Haben Sie kein Taschentuch zur Hand husten oder niesen Sie am besten in den oberen Teil des Ärmels. So verhindern sie eine Benetzung Ihrer Handfläche.  Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen.

Zum gegenseitigen Schutz empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Außerdem bieten Impfungen einen wirksamen Schutz vor einem schweren Verlauf der Infektion.