Aktuelle Informationen zum neuen Coronavirus

Die Zahl der wöchentlich gemeldeten Neu-Infektionen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) nimmt durch die getroffenen Maßnahmen zurzeit ab. Dennoch schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung als hoch ein. Für Risikogruppen besteht nach Beurteilung des RKI sogar eine sehr hohe Gesundheitsgefahr. Mit zunehmendem Lebensalter steigt demnach das Risiko für einen schweren Verlauf an. Personen mit Vorerkrankungen sind ebenfalls besonders gefährdet.

Mit einer zunehmenden Anzahl von Infektionen erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass man bei Auftreten von Husten, Fieber oder Schnupfen tatsächlich an einer Infektion mit dem neuen Coronavirus leidet.

Momentan verfolgen die Gesundheitsbehörden weiterhin das Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Kontakte zu anderen Personen sollen deshalb auf das Notwendigste reduziert werden.

Bei Erkältungsbeschwerden telefonisch anmelden

Dies wirkt sich auch auf unsere Praxis aus. Patienten mit Erkältungsbeschwerden oder Fieber möchten wir zudem getrennt von anderen Patienten behandelt.

Wenn Sie also Husten, Fieber, Schnupfen oder andere Erkältungsbeschwerden haben, melden Sie sich bitte unbedingt vor einem Praxisbesuch telefonisch bei uns. Wir stimmen dann das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

Bitte kommen Sie nicht direkt in unsere Praxis.

Hatten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, haben aber selbst keine Beschwerden? Dann melden Sie sich bitte beim Gesundheitsamt.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese Maßnahmen. Sollte sich die allgemeine Lage ändern, sind womöglich weitere Maßnahmen erforderlich. Wir werden auf dieser Seite darüber berichten und empfehlen Ihnen, sich vor einem Praxisbesuch hier zu informieren.

Telefonische Krankschreibung nur noch bis 31. Mai möglich

Die Ausnahmeregelung  zur telefonischen Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei leichten Atemwegsinfektionen läuft Ende Mai aus. Wir möchten Sie dennoch bitten, mit Infektbeschwerden weiterhin nicht direkt in die Praxis zu kommen. Bitte melden Sie sich wie gehabt telefonisch bei uns oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir setzen uns darauf mit Ihnen in Verbindung und sprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.

Infektsprechstunde eingerichtet. Bitte beachten Sie die Schilder im Anmeldebereich.

Um allen Patienten eine größtmögliche Sicherheit während des Praxisbesuchs zu gewährleisten, behandeln wir Patienten mit Atemwegsinfekten nicht gemeinsam mit anderen Patienten. Leider ist es nicht möglich, alle Patienten mit Atemwegsinfekten im Hausbesuch zu betreuen. Aus diesem Grund haben wir außerhalb unserer üblichen Sprechzeiten eine spezielle Infektsprechstunde eingerichtet.

Wir weisen darauf hin, dass während der Infektsprechstunde eine Abholung von Rezepten, Überweisungen oder anderen Unterlagen nicht möglich ist. Bitte beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz deshalb die Schilder im Anmeldebereich und unsere aktuellen Servicezeiten zur Abholung von Unterlagen.

Änderungen ab Mai

Da wir auf absehbare Zeit mit der Pandemie umgehen müssen, haben wir unsere Akutsprechstunde nachhaltig verändert. Das Wohlergehen der Patienten steht dabei im Mittelpunkt. So wollen wir erreichen, dass sich jeweils nur so viele Patienten im Wartebereich aufhalten, dass auch zukünftig ein Abstand von 1,50 Meter gewahrt werden kann. Außerdem möchten wir die Wartezeit so kurz wie möglich halten.

Aus diesen Gründen erweitern wir unser bewährtes Terminsystem auf die Akutsprechstunde. Täglich werden wir ungefähr 30 Termine für akute Vorstellungen anbieten, die maximal 24 Stunden im Voraus online oder telefonisch gebucht werden können. Die Akutsprechstunde ebenfalls mit einem Bestellsystem auszustatten, ist mit einem großen Aufwand für uns verbunden. Im Gegenzug sind wir aber auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Bitte vereinbaren Sie ab sofort für alle Vorstellungen in der Praxis einen Termin.

Im Zuge der allgemeinen Rücknahme von Maßnahmen haben wir die vorübergehenden Einschränkungen bei der Terminvergabe wieder beenden, so dass auch Nachmittagstermine wieder langfristig gebucht werden können. Außerdem haben wir unser Telefonmenü nochmals erweitert, so dass Ihr Anliegen an uns auch dann übermittelt wird, wenn wir Ihren Anruf nicht direkt entgegennehmen können.

Ausführliche Informationen zur Erweiterung des Bestellsystems auf die Akutsprechstunde veröffentlichen wir in in einem gesonderten Beitrag in den PraxisNews.

Test bei allen Patienten mit Atemwegsinfektionen

Inzwischen wurden die Kapazitäten in allen Laboren deutlich erhöht. Es ist deshalb möglich, wieder mehr Abstriche auf das SARS-2-Coronavirus durchzuführen. Trotzdem ist es weiterhin wichtig, eine sinnvolle Strategie zu verfolgen. So empfehlen wir derzeit allen Patienten mit Atemwegsinfektionen eine Untersuchung auf  SARS-CoV-2.

Bitte tragen Sie einen Mundschutz

Wir möchten alles dafür tun, um alle Besucher unserer Praxis, insbesondere Patienten mit chronischen Erkrankungen oder anderen Risikofaktoren zu schützen. Dabei können Sie uns unterstützen. Wir bitten Sie deshalb, aus Rücksicht auf andere Patienten bei jedem Besuch unserer Praxis, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auch wenn Sie selbst keine typischen Beschwerden haben, können Sie möglicherweise trotzdem SARS-CoV-2 übertragen. Durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr für Ihre Mitmenschen.

Abstand im Wartebereich

Zum allgemeinen Schutz ist es ratsam, einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Wir haben deshalb die Sitzgelegenheiten in unserem Wartebereich angepasst. Leider ist die Zahl an Sitzplätzen dadurch begrenzt. Wir bitten darum, dass sich nicht mehr als zehn Personen im Wartebereich aufhalten.

Schutzausrüstung derzeit ausreichend vorhanden

Mit der Unterstützung durch Patienten und der Lieferung der Bundesregierung verfügen wir aktuell wieder über ausreichend Schutzausrüstung. So können wir die Versorgung von Patienten mit Atemwegsinfekten für die kommenden Wochen sicherstellen. Wir hoffen, dass es uns weiterhin gelingt, Nachschub zu organisieren. Benötigt werden vor allem FFP2-Masken. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns diesbezüglich bereits unterstützt haben.

Telefonkapazitäten weiter ausgebaut

Seit Beginn der Pandemie ist es zu einem deutllichen Anstieg von telefonischen Anfragen an unsere Praxis gekommen. An manchen Tagen verzeichneten wir bis zu 700 Anrufe. Um zu gewährleisten, dass alle dringenden Anrufe auch von unserer Telefonanlage erfasst werden, haben wir nochmals zusätzliche Leitungen geschaltet. Dringende Anrufe, die wir nicht sofort entgegen nehmen können, rufen wir im Laufe des Tages zurück. Dies ist aufgrund der großen Anzahl nur durch enorme Kraftanstrengungen des gesamten Teams unserer Praxis möglich. Unsere Telefonanlage ist täglich während unserer Sprechzeit von 8 – 14 Uhr geschaltet. Darüberhinaus versuchen wir, wann immer es möglich ist, auch nach der Sprechstunde Anrufe entgegen zu nehmen.

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Servicezeiten für die Abholung von Unterlagen.

Was ist das neue Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Coronaviren sind eine große Familie von RNA-Viren, die sowohl beim Mensch als auch bei Tieren Erkrankungen auslösen können. So sind sie zum Beispiel für einen großen Teil unserer Erkältungen verantwortlich. Einige Vertreter können allerdings auch schwere Atemwegserkrankungen auslösen. In der Vergangenheit war dies der Fall, wenn Coronaviren von Tieren auf den Menschen übertragen wurden. Solche Sprünge von einer Art zur anderen kommen trotz der ständigen genetischen Veränderungen der Coronaviren nur selten davor. Da in diesen Fällen das menschliche Immunsystem aber nicht an das neuartige Virus gewöhnt ist, kann es teilweise zu schweren Verlaufsformen kommen.

Im Dezember 2019 fielen in China erstmals Atemwegserkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus auf. Inzwischen verzeichnen auch viele andere Länder Infektionen mit SARS-CoV-2. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist offenbar bereits vor Beginn der Beschwerden möglich. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis vierzehn Tagen kann es zu grippeähnlichen Symptomen mit Fieber, Husten oder Schnupfen kommen. Häufig sind die Beschwerden so gering, dass die Infektion gar nicht bemerkt wird. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sich allerdings eine schwere Lungenentzündung. Auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor.

Die meisten der in Deutschland erkrankten Personen hatten bislang nur milde Beschwerden. Am häufigsten kam es zu Husten, Fieber und Schnupfen. In einigen Fällen entwickelte sich eine Lungenentzündung. Die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf nimmt mit steigendem Lebensalter zu. Personen mit Vorerkrankungen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Leider sind inzwischen auch Todesfälle zu beklagen.

Wie kann ich mich schützen?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem SARS-CoV-2-Virus. Häufiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife oder eine Händereinigung mit einem alkoholischen Gel sind sinnvolle Maßnahmen. “Korrektes” Husten oder Niesen kann das Risiko einer Übertragung von Viren auf Mitmenschen reduzieren. Halten Sie dazu ein Taschentuch vor Mund und Nase und entsorgen Sie es danach  im Abfalleimer. Haben Sie kein Taschentuch zur Hand husten oder niesen Sie am besten in den oberen Teil des Ärmels. So verhindern sie eine Benetzung Ihrer Handfläche.  Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen.

Zum gegenseitigen Schutz empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Reisen

Von allen nicht notwendigen Auslandsreisen rät das Auswärtige Amt derzeit ab.