Telefon: 0351 / 8894220
Praxis Dr. Jenke
  • Home
  • Unsere Praxis
    • Ihre Behandlung
    • Team
    • Service
    • Diagnostik
    • Schwerpunkte
    • Anleitungen
  • News
  • Karriere
    • Ausbildung
    • Studium und Weiterbildung
    • Karriere als MFA
    • Bewerbung
  • Kontakt
  • Termin buchen
  • Menü Menü
  • Mitteilungen
  • Medizin
  • Gesundheitspolitik
Wyss Zurich

Neue Haut gibt Brandopfern Hoffnung

16. Januar 2026/in Medizin/von Praxis News

Schwere Verbrennungen gehören zu den schlimmsten Verletzungen überhaupt. Große Hautflächen werden zerstört, die Heilung dauert oft Monate oder Jahre. Für viele Betroffene bleiben starke Narben zurück, welche schmerzen und die Beweglichkeit einschränken. Forschende aus der Schweiz haben nun eine neue Haut entwickelt, die im Labor gezüchtet wird und Brandopfern neue Hoffnung gibt

Wenn gesunde Haut nicht reicht

Nach schweren Verbrennungen entfernen Ärztinnen und Ärzte zuerst die zerstörte Haut. Danach werden die offenen Wunden mit gesunder Haut vom eigenen Körper bedeckt. Doch genau das ist oft das Problem: Bei großflächigen Verbrennungen gibt es nicht genug gesunde Haut. Außerdem entstehen an den Entnahmestellen neue Wunden und Narben. Besonders für Kinder ist das schwierig, denn transplantierte Haut wächst oft nicht mit.

Haut wächst im Labor nach

Die neue Methode setzt genau hier an. Aus einer kleinen Hautprobe der Patientin oder des Patienten wird im Labor neue Haut gezüchtet. Diese Haut ist lebendig und besteht aus zwei Schichten – so wie echte menschliche Haut. Sie ist elastisch und kann sich dem Körper besser anpassen. „Wir haben ein lebendes, menschliches Hauttransplantat entwickelt, das im Labor aus einer kleinen Hautbiopsie der Patientin oder des Patienten gezüchtet wird.“ erklärt Biotechnologin Daniela Marino, die 2017 das Spin-off-Unternehmen Cutiss mitgründete. Weil die Haut aus körpereigenen Zellen besteht, wird sie vom Körper nicht abgestoßen.

Weniger Narben, bessere Heilung

Erste Langzeitstudien zeigen, dass die neue Haut Wunden sicher verschließen kann. Dabei wird weniger gesunde Haut benötigt, und die Narben fallen oft besser aus als bei herkömmlichen Hauttransplantaten. Das kann die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen verringern. Die Haut wird individuell hergestellt. „Entscheidend ist, dass es ein personalisiertes Transplantat ist.“ betont Daniela Marino.

Tests laufen noch

Die neue Haut wird derzeit in großen klinischen Studien getestet. Mehrere Verbrennungszentren in Europa sind daran beteiligt. Ziel ist es zu prüfen, wie sicher und wirksam die Methode bei Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Brandverletzungen ist. In einzelnen schweren Fällen wurde die Haut bereits eingesetzt, wenn es keine andere Behandlungsmöglichkeit mehr gab.

Hoffnung für die Zukunft

Noch ist die neue Haut keine Standardtherapie. Doch die bisherigen Ergebnisse machen Hoffnung. Für Menschen mit schweren Verbrennungen könnte sie in Zukunft weniger Narben, bessere Heilung und ein Stück Lebensqualität zurückbringen.

Quelle: Universität Zürich / Bildquelle: Wyss Zurich

Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Auf WhatsApp teilen
  • Per E-Mail teilen
https://dr.jenke.online/wp-content/uploads/2026/01/newsimage416867.jpeg 450 800 Praxis News https://dr.jenke.online/wp-content/uploads/2018/01/Logo-News-2.png Praxis News2026-01-16 17:59:292026-01-18 18:01:50Neue Haut gibt Brandopfern Hoffnung
Das könnte Sie auch interessieren
Übergewicht erhöht Krebsrisiko
Erneut deutlich weniger Darmkrebs-Operationen in der Omikron-Welle
Zweitmeinung bei Operationen: Entscheidungshilfen sollen Patienten unterstützen
Quelle: Jutta Jung/DKFZ „Das wurde auch höchste Zeit“ – HPV-Impfung für Jungen empfohlen
Gesunder Lebensstil senkt das Darmkrebsrisiko
Kenntnis der Krebsrisikofaktoren fördert gesunden Lebensstil
Kategorien
  • Mitteilungen (23)
    • Veranstaltungen (1)
  • Medizin (34)
    • Infektiologie (17)
    • Allgemeinmedizin (22)
  • Gesundheitspolitik (17)
  • Servicezeiten (6)
Letzte Nachrichten
  • Wyss Zurich
    Neue Haut gibt Brandopfern Hoffnung16. Januar 2026
  • Elektronische Patientenakte (ePA) – was Sie wissen sollten3. Oktober 2025
  • Neuer Ansatz: Grippe mit Kaugummi oder Lutscher erkennen2. Oktober 2025
  • Droht das Ende von Pflegegrad 1? Was das für Menschen mit Demenz bedeuten würde1. Oktober 2025
  • Foto von Klaus Nielsen: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-hande-das-bewusstsein-aids-6303668/
    „Wir dürfen keine Rückschritte riskieren“1. Dezember 2024
Stellenangebote
  • Fachärztin / Facharzt für Allgemeinmedizin (m/w/d)18. Juni 2026
  • Ärztin / Arzt in Weiterbildung (m/w/d)16. Juni 2026
  • Assistenz der Praxisleitung (m/w/d)7. Februar 2026
Stellenangebote

Aktuell keine Stellenangebote

Derzeit sind keine offenen Stellen veröffentlicht. Informationen über die Arbeit und Entwicklungsmöglichkeiten in unserer Praxis finden Sie auf unseren Karriereseiten.

Mehr über unsere Praxis erfahren

Archiv
Seiten
  • Karriere
    • Ausbildung
    • Karriere als MFA
    • Studium und Weiterbildung
    • Bewerbung
  • Termin buchen
  • Home
  • Unsere Praxis
    • Ihre Behandlung
    • Team
    • Schwerpunkte
    • Diagnostik
    • Anleitungen
  • News
  • Kontakt
Links
  • Sächsische Vereinigung für Infektionsmedizin e.V.
  • dagnä – Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V.
  • AIDS-Hilfe Dresden
  • HIV&more
  • Robert Koch Institut

Spektrum

Hausärztliche Versorgung
Schwerpunkt HIV / AIDS
HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP)
Sexuell übertragbare Erkrankungen

Praxis Dr. Jenke

Königsbrücker Str. 76
01099 Dresden

Tel 0351 / 8894220
Fax 0351 / 8894221

Sprechzeiten

Mo-Fr: 8:00-14:00

Zusätzlich viele Termine nach Vereinbarung auch außerhalb der Sprechzeiten bis 20 Uhr

© Copyright - DrJ/Kriesi
  • Link zu Mail
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Link to: Neuer Ansatz: Grippe mit Kaugummi oder Lutscher erkennen Link to: Neuer Ansatz: Grippe mit Kaugummi oder Lutscher erkennen Neuer Ansatz: Grippe mit Kaugummi oder Lutscher erkennen
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Website verwendet Cookies. Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

OKMehr erfahren

Cookie- und Privatsphäre-Einstellungen



Wie wir Cookies nutzen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Dabei beschränken wir uns auf technisch notwendige Cookies.

Um mehr über unsere Cookies und Dienste zu erfahren, klicken Sie bitte auf die einzelnen Kapitelüberschriften. Hier können Sie auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie aber bitte, dass das Blockieren von Cookies Auswirkungen auf die Darstellung unserer Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Technisch notwendige Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Website verfügbaren Dienste zur Verfügung zu stellen und einige ihrer Funktionen zu nutzen. Die erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

Da technisch notwendige Cookies zur Bereitstellung der Website unbedingt erforderlich sind, können Sie sie nicht ablehnen, ohne die Funktionsweise unserer Website zu beeinträchtigen. Sie können sie blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Website erzwingen.

Andere externe Dienste

Wir verwenden einen externen Dienst zur Terminvereinbarung. Da dieser Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse sammelt, können Sie diese hier blockieren. Bitte beachten Sie aber, dass dies die Funktionalität und das Erscheinungsbild unserer Website stark beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Seite neu laden.

Onlineservice zur Terminvereinbarung:

Datenschutzerklärung

Sie können unsere Cookies- und Datenschutzeinstellungen im Detail in unserer Datenschutzerklärung nachlesen.

Einstellungen akzeptierenCookies ablehnen